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„Die Fragestellungen, die Matthias Biehler leiten, haben ebenso mit der Fläche wie mit dem Raum zu tun. Der Künstler entwickelt seine Arbeiten aus einer Struktur des Bildhaften, die immer auch plastische Züge aufweist, und aus der Idee einer Skulpturalität, die sich stets auf die Fläche zurückbezieht.
Diese Verknüpfung zweier unterschiedlicher medialer Momente kennzeichnet das Werk des in Santiago/ Chile geborenen Künstlers bereits seit den 80er Jahren. Damals verband Biehler leuchtende Malerei mit aus Holz gefertigten, offenen wandbezogenen Plastiken. ...
Der Künstler hat in den letzen Jahren sein komplexes, in viele Richtungen hin ausgereiftes Motiv- und Forminventar radikal geklärt und vereinfacht. In den Arbeiten seit 1988 ist die komplizierte Körperlichkeit der bisherigen Bildträger vollkommen in die Form des klassischen Tafelbildes zurückgebunden, ohne dass dieses auf die Aspekte von Volumen und materieller Dichte verzichtet.“
(Quelle: Buch „Licht“, Stephan Berg)